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Eine Kulturgeschichte des Apfels

Datum:
13.07.2007 von 13:00 bis 14:00  
Vortragsinhalt:
So rund, so prall, so voller Leben ist der Apfel und damit ein ganz besonderes Symbol für das Leben und die Liebe. Daher spielt er so eine wichtige Rolle im Sündenfall von Adam und Eva und sogar der Name für die wahrscheinlich lebendigste Stadt der Welt, New York die man auch Big Apple, den Großen Apfel nennt, scheint bestens zu passen. Der Apfel kommt in verschiedensten Geschichten und Bildern vor, immer in dieser Bedeutung des prallen Lebens. Heute kommt es dir vielleicht komisch vor, dass sich Schneewittchen nicht beherrschen kann und trotz der Warnungen der Zwerge in den wunderschönen roten Apfel beißt den ihm die böse Stiefmutter schenkt. In einer Zeit als Äpfel noch nicht unzählig im Supermarktregal gestapelt waren, sondern noch etwas ganz Besonderes, das auch nicht das ganze Jahr zu kriegen war, waren sie viel mehr begehrt als heute wo einem ständig alle Erwachsenen Äpfel aufdrängen weil sie ja sooo gesund sind ... aber im Falle des Apfels schließen sich Gesundheit und Geschmack keineswegs aus Geschmack ist ja auch Life-style, d. h. Aussehen und Ausstrahlung und das ist mehr als das, was man aus sich machen kann: es ist das was man ist und was man isst: Äpfel sehen nicht nur gut aus sondern lassen gut aussehen, sind im wahrsten Sinne des Wortes cool: frisch saftig steirisch.  
Veranstaltungstyp:
Vorlesung  
Fachgebiet:
Kunst- und Kulturwissenschaften  
Altersgruppe:
7-12  
Ort:
Angewandte  
Treffpunkt:
InfoPoint in der Aula, Oskar Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien  
Vortragende:
ao. Univ.-Prof. Dr. Renate Vergeiner
 
Zusatzinformationen: